Google.de für Deutschland, Google.ch für die Schweiz und Google.fr für Frankreich.
Klingt eigentlich ganz einfach.
Wer ein Ranking in Deutschland prüfen möchte, nimmt Google.de. Für die Schweiz nimmt man Google.ch, für Frankreich Google.fr.
Nur: Ganz so einfach funktioniert Google heute nicht mehr.
Wenn du google.de aufrufst, landest du nicht einfach bei einer eigenständigen deutschen Version der Google-Suche. Google berücksichtigt bei der Auslieferung der Suchergebnisse unter anderem Land, Sprache und Standort – und genau diese Kombination kann darüber entscheiden, welche SERP du tatsächlich zu sehen bekommst.
Das wird besonders interessant, wenn mehrere Länder oder Sprachen ins Spiel kommen.
Denn Deutsch ist nicht gleich Deutschland.
Und Französisch ist nicht gleich Frankreich.
Ein Nutzer in Berlin und ein Nutzer in Zürich können nach demselben deutschen Keyword suchen und trotzdem unterschiedliche Ergebnisse bekommen.
Genau deshalb ist beim Ranking-Tracking die Frage nicht nur:
„Bei Google wo?“
Sondern:
„Für welchen Markt, in welcher Sprache und unter welchen regionalen Bedingungen?“
Deutschland ist nicht die Schweiz
Nehmen wir ein einfaches Beispiel.
Ein Unternehmen möchte für ein Keyword in Deutschland gefunden werden. Es prüft seine Position und sieht: Position 6.
Alles gut.
Dann wird dasselbe Keyword für die Schweiz geprüft – und die Seite steht plötzlich auf Position 14.
Das ist kein Fehler. Und auch kein Widerspruch.
Google liefert nicht überall dieselben Ergebnisse. Ein gutes Ranking in Deutschland bedeutet deshalb nicht automatisch ein gutes Ranking in der Schweiz.
Denn die Schweiz ist nicht einfach „Deutschland mit einer anderen Google-Domain“.
Die Deutschschweiz ist nicht Deutschland
In Zürich wird auf Deutsch gesucht. In Berlin ebenfalls.
Die Sprache ist dieselbe. Das Land ist es nicht.
Und damit können sich auch die Suchergebnisse unterscheiden.
Schweizer Anbieter, regionale Websites, lokale Signale und die Besonderheiten des Schweizer Marktes können die SERP verändern.
Deutsch ist nicht gleich Deutschland.
Genau deshalb reicht es beim Ranking-Tracking nicht aus, nur die Sprache festzulegen.
Die Romandie ist nicht Frankreich
Noch deutlicher wird der Unterschied im französischsprachigen Teil der Schweiz.
In Genf wird auf Französisch gesucht. In Paris ebenfalls.
Wieder ist die Sprache dieselbe – aber der Markt ist ein anderer.
Wer für Frankreich gut rankt, muss deshalb nicht automatisch auch in der französischsprachigen Schweiz gut ranken.
Französisch ist nicht gleich Frankreich.
Was bedeutet das für Ranking-Tracking?
Damit wird eine scheinbar einfache Frage plötzlich etwas interessanter:
„Wo soll dieses Keyword gefunden werden?“
In welchem Land?
In welcher Sprache?
Und gegebenenfalls in welcher regionalen Ausprägung?
Denn erst diese Kombination beschreibt die Suchsituation, die tatsächlich gemessen werden soll.
Ein Ranking ohne diese Information ist nur eine Zahl.
Position 7 – schön. Aber wo?
Für welchen Markt wird das Ranking ermittelt?
Bei SERP Checker steht deshalb nicht die Google-Domain im Mittelpunkt.
Entscheidend sind die Parameter der tatsächlichen Suchsituation:
Land und Sprache.
Deutschland und Deutsch ist etwas anderes als Schweiz und Deutsch.
Schweiz und Französisch ist etwas anderes als Frankreich und Französisch.
Diese Unterschiede sollten beim Ranking-Tracking nicht unter den Tisch fallen.
Denn wenn mehrere Märkte betreut werden, reicht es nicht zu wissen, wo eine Seite irgendwo bei Google steht.
Entscheidend ist, wo sie im eigenen Zielmarkt steht.
Eine SERP ist nicht einfach eine SERP
Das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis.
Für ein Keyword gibt es nicht einfach die eine Google-Position.
Es gibt eine Position für eine konkrete Suchsituation.
Land. Sprache. Suchanfrage. Ergebnis.
Wer Rankings messen will, sollte deshalb zuerst wissen, wo er eigentlich sucht.
