Wer heute ein Keyword trackt, bekommt von Google nicht mehr automatisch 100 Positionen zurück. Das war nicht immer so – und die Änderung ist kein Zufall.
Früher: ein Request, 100 Positionen
Noch vor einigen Jahren lieferte eine einzige Google-Suchanfrage die kompletten Ergebnisse von Position 1 bis 100. Für Tracking-Tools war das effizient: ein Request pro Keyword, vollständige Daten, fertig.
Heute: ein Request, zehn Positionen
Google hat das geändert. Aktuelle Suchanfragen liefern standardmäßig nur noch zehn Ergebnisse – eine Seite. Wer Position 11 bis 100 sehen will, braucht weitere Requests.
Der Grund ist naheliegend: Google hat kein Interesse daran, seine Infrastruktur für automatisierte Tracking-Abfragen zu subventionieren. Mehr noch – Google entwickelt aktiv Gegenmaßnahmen gegen maschinelle Massenabfragen. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist Geschäftspolitik.
Was das für Tracking-Anbieter bedeutet
Die meisten Tools haben sich angepasst – aber still. In den Paketen steht „7.500 Calls pro Monat“, in den Fußnoten steht „je 10 Ergebnisse“. Das klingt nach viel, ist aber weniger als es scheint:
7.500 Calls × 10 Positionen = 75.000 geprüfte Positionen
Wer stattdessen echte Top-100-Abfragen macht, braucht mehr Aufwand pro Keyword – liefert aber vollständige Daten.
Wie SERP Checker damit umgeht
SERP Checker ruft für jedes Keyword die Positionen 1 bis 100 ab. Vollständig, täglich, ohne Ausnahme. Das kostet mehr pro Abfrage – aber es gibt kein Kleingedrucktes und keine versteckte Einschränkung.
900 Calls/Monat × 100 Positionen = 90.000 geprüfte Positionen
Mehr als die 75.000 der Mitbewerber – bei einem Bruchteil der beworbenen Call-Zahl.
Das ist kein Marketing. Das ist Mathematik.
